Elmar Hauser

Der Schweizer Countertenor und Hasse-Stipendiat Elmar Hauser absolvierte seine Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste und der Theaterakademie August Everding in München. Seither gestaltete er tragende Rollen an der Staatsoper Unter den Linden, Bühnen Bern oder der Oper Frankfurt und trat mit namhaften Barockorchestern wie der Accademia Bizantina, dem Finnish Baroque Orchestra und der lautten compagney Berlin auf. 2025 erhielt er die dritte Nomination als Nachwuchskünstler des Jahres in der Fachzeitschrift "Opernwelt" und gewann 2024 den CLIP-Wettbewerb in Portofino.

Foto: Tobias Hauser

Tamara Obermayr

Die österreichische Mezzosopranistin Tamara Obermayr reicht ihre Tätigkeit von szenischen Produktionen über Konzertgesang bis zu Ensemblemusik. Dabei begleitet sie seit dem Studium die Liebe zur Alten Musik sowie eine große Begeisterung für das Lied. Ihre Ausbildung absolvierte sie zuerst an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie sowohl ihre Bachelorstudien als auch den MA „Lied und Oratorium“ in den Klassen von Prof. KS Elisabeth Wilke und Prof. Pauliina Tukiainen mit Auszeichnung abschloss. Danach setzte sie ihren Weg an der Bayrischen Theaterakademie August Everding mit dem M.Mus „Musiktheater/Operngesang“ bei Prof. Daniela Sindram fort. Ihr wurden mehrere Stipendien verliehen, u.a. von der Johann-Adolph-Hasse Gesellschaft München und der Opera Europa Eva Kleinitz Stiftung. Meisterkurse besuchte sie z.B. bei KS Brigitte Fassbaender, KS Ann Murray, Anne Le Bozec, Nicola Beller Carbone und Malcolm Martineau. Nebst zahlreicher Opernaufführungen von Barock- bis zeitgenössischem Repertoire zählt Tamara zu ihren konzertanten Highlights solistische Auftritte in der Elbphilharmonie Hamburg, dem Musikverein Wien, bei den Tiroler Festspielen Erl und im Großen Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg. Im Sommer 2024 war sie Teilnehmerin des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele und im Januar 2025 Finalistin bei „SWR Junge Opernstars“. Seit der Spielzeit 2025/2026 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München.

Foto: Stella Deborah Traub

Marianna Herzig

Die Salzburger Sopranistin Marianna Herzig studierte am Mozarteum Salzburg und an der Theaterakademie August Everding München und widmet sich mit besonderer Leidenschaft der historischen Aufführungspraxis, geprägt u.a. durch die Zusammenarbeit mit Vivica Genaux sowie Ensembles wie der Salzburger Hofmusik und L’arte del mondo.
Als Kammermusikerin, u. a. in Zusammenarbeit mit dem Mandelring Quartett, und auf der Opernbühne war sie in zentralen Partien ihres Fachs zu erleben, darunter Blonde (Die Entführung aus dem Serail) und Elisa (Il re pastore) mit der Kammerakademie Potsdam. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, darunter der Internationale Haydnwettbewerb, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und der Bachpreis Weimar, und wird ab 2027 Teil von Les Arts Florissants – Le Jardin des Voix unter der Leitung von William Christie sein.

Klara Brockhaus

studierte Gesang in Berlin, Rostock und München, zuletzt an der Theaterakademie August Everding. Sie sang u.a. Hänsel, Rosina, Cherubino, Zerlina, Tolomeo und Polinesso sowie Rollen in zeitgenössischen Opern wie Deidamia (Achill unter den Mädchen) und die Prinzessin (Die Gänsemagd). Gastengagements führten sie u.a. an das Landestheater Niederbayern, das Staatstheater Kassel und das Goetheanum Dornach; 2026/27 ist sie als Sylva und Stasi in Die Csárdásfürstin an der Pasinger Fabrik zu hören. Neben ihrer Operntätigkeit widmet sie sich intensiv dem Lied- und Konzertfach, konzertierte u.a. mit dem Concerto Köln und wurde beim internationalen Liedwettbewerb „Bolko von Hochberg“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Foto: Bartosz Jastal

Réka Kristóf

Die ungarische Sopranistin ist die 1. Vorsitzende der Johann-Adolf-Hasse-Gesellschaft München und seit der Spielzeit 2025/26 Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Dort ist sie unter anderem als Micaëla, Rosalinde, Contessa Almaviva, Donna Anna, Fiordiligi, Jaroslawna in Fürst Igor sowie als Corinna in Il viaggio a Reims zu erleben. Gastengagements führten sie unter anderem an das Staatstheater Darmstadt als Santuzza sowie auf Japan-Tournee als Mimì und Tosca. Auch als Konzertsängerin ist Réka Kristóf international tätig. Ihr Repertoire umfasst unter anderem Mahlers 2. und 4. Symphonie, Orchesterlieder von Richard Strauss sowie Oratorien von Mendelssohn, Brahms, Verdi, Rossini, Mozart, Haydn, Tippett, Poulenc und Brusa. Ihre Debüt-CD In furore wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Klassisches Lied/Vokalrecital“ nominiert. Zudem gewann sie zahlreiche Wettbewerbe und Stipendien. 2022 wurde ihr der Preis Harmonie verliehen, die bedeutendste musikalische Auszeichnung der ungarischen Minderheit in der Slowakei.

Mehr über sie unter: reka-kristof.com

Foto: Christian Hartmann