In Wahrheit gibt es keine schönere melodische Zeichnung als die bei Hasse –

nur Mozart ist ihm darin noch vergleichbar.

Dass dieser bewundernswürdige Mann so vergessen werden konnte,

ist eine der schlimmsten Ungerechtigkeiten der Geschichte;

wir wollen uns bemühen, sie eines Tages wieder gutzumachen. 



Romain Rolland
Musikalische Reise in das Land der Vergangenheit
1922


Die Jo­hann Adolph Hasse Ge­sell­schaft Mün­chen wurde 1986 in Mün­chen ge­grün­det und setzt sich vor­wie­gend für die För­de­rung von Mu­sik­wis­sen­schaft und For­schung ein­, um das um­fang­rei­che, je­doch in der heu­ti­gen Zeit weit­ge­hend un­be­kann­te, mu­si­ka­li­sche Werk neu zu be­le­ben.
Damit soll wert­vol­les, in den Ar­chi­ven ganz Eu­ro­pas ru­hen­des Kul­tur­gut der Öf­fent­lich­keit wie­der zu­gäng­lich ge­macht wer­den. Dies wird ver­wirk­licht durch Ver­an­stal­tung von Vo­kal- und In­stru­men­tal­kon­zer­ten sowie durch Förderung von Auf­füh­rungen wie­der­ent­deck­ter oder be­kann­ter Werke Has­ses.
Wei­ter­hin soll die Ver­bin­dung zu Per­sön­lich­kei­ten auf­ge­nom­men wer­den, die in geis­ti­ger und kul­tu­rel­ler Hin­sicht die Ziele des Ver­eins för­dern kön­nen. Die Johann Adolph Hasse Gesellschaft München unterhält freundschaftliche Beziehungen mit der Hasse-Gesellschaft Bergedorf e.V.
Der Ver­ein ist selbst­los tätig.